Sparverhalten verstehen, bessere Entscheidungen treffen
Seit 2019 analysieren wir systematisch die Entwicklung privater Sparstrategien in Deutschland. Was Menschen davon abhält, ihre Ziele zu erreichen – und welche Wege tatsächlich funktionieren.
Unsere Daten basieren auf der Begleitung von über 2.400 Haushalten zwischen 2020 und 2024. Keine theoretischen Modelle, sondern echte Zahlen aus dem Alltag.
Warum viele Sparpläne scheitern
67% der gescheiterten Sparpläne enden nicht wegen fehlender Disziplin. Sie werden falsch aufgesetzt. Zu hohe monatliche Beträge bei schwankendem Einkommen. Keine Puffer für unerwartete Ausgaben. Das zeigt unsere Auswertung von 1.890 abgebrochenen Verträgen zwischen 2021 und 2024.
Was langfristig hält
Die stabilsten Sparverhalten entstehen durch kleine Anpassungen. Durchschnittlich 12% weniger monatliche Belastung führt zu 78% höherer Durchhaltequote über drei Jahre. Das klingt banal, wird aber selten umgesetzt. Wir dokumentieren diese Muster seit 2020 systematisch.
Regionale Unterschiede
München und Hamburg zeigen andere Sparmuster als Erfurt oder Chemnitz. Nicht wegen Einkommen allein – sondern wegen Lebenshaltungskosten und lokaler Mentalitäten. Unsere Regionalanalysen decken seit 2022 diese Unterschiede auf und helfen bei realistischeren Planungen.
Thorsten Linnemann
Leiter Datenanalyse seit 2019
Wie wir arbeiten
Wir sammeln keine Daten um der Daten willen. Jede Zahl, die wir erheben, dient einem konkreten Zweck: herauszufinden, was Menschen beim Sparen wirklich hilft. Und was sie behindert.
Unser Team erfasst monatlich über 15.000 einzelne Datenpunkte aus anonymisierten Haushaltsbilanzen. Einkommen, feste Ausgaben, variable Kosten, Sonderausgaben. Daraus entstehen Muster, die wir mit individuellen Zielen abgleichen.
Zwischen Februar 2023 und Januar 2025 haben wir 43 Anpassungsmodelle getestet. Manche funktionierten gut, andere gar nicht. Diese Erfahrungen fließen direkt in unsere Beratungen ein.
- Monatliche Erfassung individueller Sparraten und deren Entwicklung über mindestens 18 Monate
- Abgleich mit Lebensumständen wie Jobwechsel, Familienplanung oder unerwarteten Belastungen
- Identifikation kritischer Phasen, in denen Haushalte vom Plan abweichen
- Entwicklung maßgeschneiderter Korrekturstrategien basierend auf ähnlichen Fällen
- Quartalsweise Überprüfung und Anpassung der Empfehlungen anhand echter Ergebnisse
Unser Analyse-Prozess
Von der ersten Datenerfassung bis zur individuellen Empfehlung durchlaufen wir vier strukturierte Phasen. Jede baut auf der vorherigen auf.
Ausgangslage erfassen
Wir dokumentieren aktuelle Einkünfte, laufende Verpflichtungen und realistische Sparziele. Ohne Beschönigung. Das dauert meist 45 Minuten.
Muster erkennen
Ihre Zahlen werden mit unserer Datenbank verglichen. Wir suchen nach ähnlichen Konstellationen und deren Entwicklungen. Das zeigt mögliche Stolpersteine frühzeitig.
Plan anpassen
Basierend auf statistischen Erfolgsmustern entwickeln wir konkrete Anpassungen. Keine Standardlösungen – sondern individuell zugeschnittene Strategien.
Begleiten und korrigieren
Alle drei Monate gleichen wir Ihre Entwicklung mit unseren Prognosen ab. Bei Abweichungen passen wir schnell an. Das ist der wichtigste Teil.
Lassen Sie uns über Ihre Situation sprechen
Ob bestehender Sparplan oder Neustart – ein Blick auf Ihre Zahlen hilft oft mehr als allgemeine Ratschläge. Wir analysieren Ihre Ausgangslage kostenlos und zeigen mögliche Optimierungen auf.
Die erste Einschätzung dauert rund 30 Minuten und gibt Ihnen konkrete Anhaltspunkte. Unverbindlich.
Hendrik Schröter
Rundfunkplatz 2
80335 München
+49 201 9597180
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